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Description

Aufführung des Nationalen Akademischen Dramatischen Theaters benannt nach Iwan Franko. Regie: Iwan Urywskyj. Autor: Albert Camus. Caligula fordert die Logik heraus, das Schicksal und die Götter selbst – deren Platz er nicht nur einnehmen, sondern deren Macht er übertreffen will. Zur Umsetzung dieses Anspruchs steht dem Imperator unbegrenzte Macht zur Verfügung. Doch in einer Welt, in der das Absurde herrscht, ist der Unterschied zwischen despotischer Macht und sklavenhafter Existenz gering. Und Caligula erkennt dies. Caligula – der Name einer realen historischen Figur, des römischen Kaisers aus der julisch-claudischen Dynastie – ist seit Jahrhunderten ein Synonym für grenzenlose Grausamkeit, die Straflosigkeit der Tyrannei und für bis ins Absurde reichende Ausschweifungen. Gleichzeitig fasziniert sein auf eigene Weise tragisches Schicksal. Albert Camus’ Caligula ist ein einsamer Egozentriker, der nach dem Verlust seiner Schwester versucht, dem Wahnsinn und der Leere zu entkommen. Er nutzt die Macht des Imperators, um allen seine Stärke zu beweisen. Auf der Suche nach Sinn und Glück bringt er Chaos und Tod. Fragen: Zu welcher Niedertracht ist der Mensch fähig? Was ist wahre Freiheit? Zu welchem Preis? Was macht den Menschen zum Sklaven? Wozu ist ein Mensch mit unbegrenzter Macht fähig? Albert Camus (1913–1960), Nobelpreis 1957. Rollen und Darsteller: Caligula – Witalij Aschnow / Oleksandr Rudynskyj; Caesonia – Kseniia Bascha / Tetjana Michina; Helicon – Ljudmyla Smorodina / Olena Chochlatkina; Cherea – Roman Jassinowskyj / Renat Sjettarow; Scipio – Akmal Hurjesow / Oleksandr Pecheryzja.

Participants
  • AHAkmal Hurjesow
  • KBKseniia Bascha
  • LSLjudmyla Smorodina
  • OPOleksandr Pecheryzja
  • OROleksandr Rudynskyj
  • OCOlena Chochlatkina
  • RSRenat Sjettarow
  • RJRoman Jassinowskyj
  • TMTetjana Michina
  • WAWitalij Aschnow